Erweiterte Schwangerschaftsberatung
  Frauengesundheit Vallendar Dr. med. Roland Mathan
Frauenarzt - Homöopath
Naturheilkunde - Naturidentische (bioidentische) Hormontherapie - Vitamin D-Diagnostik/Therapie - Mykotherapie
 
WUNSCHLEISTUNGEN IN DER SCHWANGERSCHAFT

> Naturidentische Hormontherapie
> Vitamin D: Diagnostik und Therapie
> Erweiterte Krebsfrüherkennung
> Homöopathie
> Kinderwunsch - Zyklusmonitoring
> Erweiterte Schwangerschaftsbetreuung
> Spezielle Verhütungsmethoden
> Reiseberatung und -impfung

 

Schwangerschaftstest aus Urin oder Blut
Trotz qualitativ hochwertiger Tests aus der Apotheke kommt es immer wieder zu falschen oder zweifelhaften Resultaten, die oftmals auf falscher Anwendung durch die Patientin beruhen.
Wir beraten Sie, ob der Zeitpunkt zur Durchführung richtig ist und teilen Ihnen das Ergebnis unmittelbar mit.
Die Testung aus Urin sollte mit dem ersten Urin am Morgen erfolgen.
Die Testung aus dem Blut ist einige Tage früher positiv und zu jeder Tageszeit möglich.

Ergänzende Ultraschalluntersuchungen – Baby-TV

Vitalitäts-Ultraschall Frühschwangerschaft

Wird das Ausbleiben der Monatsblutung festgestellt, kann der definitive Nachweis einer in der Gebärmutter richtig angesiedelten Schwangerschaft mit richtig angelegter Frucht erbracht werden, wogegen Schwangerschaftstest mitunter nur fraglich positiv sind. Die gesetzlichen Krankenkassen sehen keine Kostenübernahme für diese – aus medizinischer Sicht recht wichtige – Bestätigung der gesunden Schwangerschaft vor.

Baby-TV - Zusätzliche Ultraschalle neben den KassenultraschalluntersuchungenUltraschalluntersuchungen sind heute aus der Betreuung der Schwangeren und ihres ungeborenen Kindes nicht mehr wegzudenken. Mit keinem anderen Verfahren können auf derart ungefährliche und faszinierende Weise Erkenntnisse über die Entwicklung des Kindes im Mutterleib und sein Leben vor der Geburt gewonnen werden. Das Erlebnis, zu sehen, wie „sie oder er" aussieht oder was „sie oder er" gerade macht und sich zu vergewissern, dass es „ihm oder ihr" augenscheinlich gut geht, kann neben dem subjektiven Erleben des Kindes beruhigend auf die Eltern und auch andere Familienmitglieder wirken. Eine echte medizinische Indikation besteht jedoch ohne Hinweise auf ein krankhaftes kindliches oder mütterliches Geschehen nicht. Die Mutterschaftsvorsorge sieht 3 Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft als gesetzliche Kassenleistung vor, d.h. jeweils um die 10., die 20., und die 30. Schwangerschaftswoche. Weitere Ultraschalluntersuchungen des Ungeborenen sind bei jedem Arzt-Termin möglich, müssen aber – falls kein medizinischer Grund gegeben ist – selbst bezahlt werden.
Unser modernes Ultraschallgerät ermöglicht bestechende Eindrücke von Ihrem Kind. Bei diesen zusätzlichen Ultraschall-Untersuchungen werden auch Größe und Gewicht des Babys geschätzt und die normale Entwicklung seiner Organe überprüft.
Weitere Zuschauer (Partner, Familienangehörige oder Freunde) können selbstverständlich dabei anwesend sein.

Nackenfaltenscreening
In der 12. bis Ende der 13. Schwangerschaftswoche ist bei den manchen Kindern eine Auftreibung der Haut im Nackenbereich feststellbar, das sogenannte Nackenödem. Dies kann ein erster Hinweis für eine kindliche Fehlbildung meist in Verbindung mit einem Chromosomendefekt sein. Das Nackenödem bildet sich nach der 14. Woche auch bei den betroffenen Kindern wieder zurück, ohne dass es zu einem späteren Zeitpunkt nachgewiesen werden kann.

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Farbdoppleruntersuchung
Auch ohne Vorliegen von medizinischen Problemen wie Schwangerschaftsdiabetes, Schwangerschaftsvergiftung (Gestose), Auffälligkeiten im CTG oder Wachstumsstörungen des Kindes sind im letzten Teil der Schwangerschaft Untersuchungen mit dem Farbdoppler möglich, die eine zusätzliche Aussage v.a. über das Funktionieren des Mutterkuchens, der Plazenta zu geben.

Mit dieser technisch sehr aufwendigen Untersuchung werden die Blutströme im Körper von Mutter und Kind farblich dargestellt und auf ein gutes Funktionieren gemessen.

Dadurch wird es möglich, eine Minderdurchblutung des Mutterkuchens auch ohne Krankheitszeichen rechtzeitig Tage bis Wochen vor den ersten Symptomen zu erkennen. Beim Kind können die Durchblutung diverser Schlagadern (Nabelschnur, Bauchschlagader, Gehirn, Hals) gemessen und Klarheit über seine Kreislaufverhältnisse gewonnen werden.

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Spezielle Laboruntersuchungen in der Schwangerschaft
Bei jeder Schwangeren werden folgende Blutuntersuchungen zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung durchgeführt: Blutgruppe und –Antikörper, Röteln-Antikörper, Syphilis-Test, AIDS-Test und Hepatitis B-Test
Zusätzliche Tests sind – falls ohne konkreten Krankheitsverdacht veranlasst – als Wunschleistungen selbst zu bezahlen.
Nachfolgend werden die nach unserer Überzeugung sinnvollen Untersuchungen dargestellt.

Erkennung einer asymptomatischen Vaginalinfektion mit B-Streptokokken oder Candida-Pilzen
In der 35. bis 37. Schwangerschaftswoche empfehlen wir vaginale Abstriche auf Candida-Pilze sowie auf B-Streptokokken.
Streptokokken B – natürlicher Standort ist der Darm - kommen bei 20 – 30% der Frauen in der Scheide vor, für die werdende Mutter haben diese Bakterien jedoch nur eine minimale krankhafte Bedeutung. Für das Neugeborene zählen diese Keime aber zu den häufigsten Erregern von schwer-wiegenden Infektionen, v.a. der Atemwege. Dies kann zu schwersten Lungenentzündungen und unbehandelt bis hin zum Tod des Kindes führen. Vor allem Frühgeborene oder Neugeborene nach vorzeitigem Blasensprung sind gefährdet. Die Infektion erfolgt während der Geburt oder über Käseschmiere und Fruchtwasser direkt danach. Da nun bei einer festgestellten Besiedelung der Scheide eine sofortige antibiotische Therapie keine wesentliche Verringerung der Keimzahl erreicht, wird heute die Antibiotikatherapie für die Mutter während der Geburt bevorzugt und die sorgfältige Überwachung des Neugeborenen mit Abstrichentnahme an verschiedenen Körperstellen, evtl. auch mit Untersuchung des Magensaftes sowie ggf. Blutkontrollen des Kindes als wichtig erachtet.
Damit die Geburtsklinik über den „Tatbestand“ Bescheid weiß, wird der jeweilige Befund im Mutterpass eingetragen. Die werdenden Eltern sollten jedoch diese Information zusätzlich an die geburtshilflich tätigen Ärzte weitergeben, damit kein Schritt unterlassen wird, der zur sicheren Beendigung der Schwangerschaft und zum Wohlergehen des Neugeborenen beitragen kann. Diese Untersuchung wird ohne Erkrankungsverdacht nicht von den Gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

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Infektionsteste

Toxoplasmose–Antikörper
Von Katzen mit dem Kot ausgeschieden und vom Vieh aufgenommen, gelangen diese Erreger in rohes Fleisch. Auch im Katzenstreu sind sie evtl. vorhanden und können über die Atemwege in unseren Körper gelangen.
Der gesunde Erwachsene wird im Falle einer Erkrankung u.U. leichte Temperaturen, ein geringes Krankheitsgefühl und Lymphknotenschwellungen bemerken, die wieder verschwinden und keine bleibenden Folgen hinterlassen. Ein Kind im Mutterleib verfügt noch nicht über das Immunsystem eines geborenen Menschen. Da die Erreger bei der Erst-Infektion der Mutter ins Blut gelangen und auch den Mutterkuchen durchdringen können, droht dem Ungeborenen evtl. dramatischer Krankheitsverlauf – schwerste Behinderungen können die Folge sein, der Nachweis bereits erfolgter Schäden im Ultraschall kommt da zu spät. Zumindest zu Beginn der Schwangerschaft ist für Katzenhalter die Untersuchung, ob bei der Mutter bereits Antikörper gegen Toxoplasmose bestehen, überaus sinnvoll: Falls sie früher bereits eine Infektion durch gemacht hat, ist eine Erstinfektion unmöglich, es besteht also keine Gefahr für das Kind. Sind noch keine Antikörper vorhanden, muss der Genuss von rohem Fleisch und der Kontakt mit Katzen-Ausscheidungen vermieden werden.In diesem Falle sind Kontrolluntersuchungen ca. alle 10 Wochen sinnvoll, da bei erfolgter Infektion im Verlauf der Schwangerschaft die Infektion erst nach Wochen auf das Kind übergeht und eine konsequente Behandlung der Mutter mit Antibiotika (die ebenfalls durch den Mutterkuchen an das Kind gelangen) eine Schädigung des Kindes vermeiden kann.
Diese Untersuchung wird ohne Erkrankungsverdacht nicht von den Gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

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Listeriose–Antikörper
Diese bakterielle Infektion wird von Tieren (Rind, Schaf, Ziege, Schwein) über Lebensmittel (Rohmilchprodukte!) auf den Menschen übertragen und bleibt meist unerkannt, da sie nur leichte "grippale" Symptome hervorruft. Das Kind im Mutterleib ist bei deren Erstinfektion in der Frühschwangerschaft wegen der Fähigkeit der Erreger, den Mutterkuchen zu durchdringen gefährdet, mitinfiziert zu werden und erkrankt dann ungleich schwerer. Es kommt oft zur Fehlgeburt. In den letzten Schwangerschaftswochen führt eine Mitinfektion des Ungeborenen zu schwersten Schäden zahlreicher Organe, die mit Totgeburt oder kaum beherrschbarer Hirnhautentzündung unmittelbar nach der Geburt einhergehen können. Rohmilchprodukte sollten gemieden werden, die nachgewiesene frische Infektion der Mutter kann mit Antibiotika behandelt werden, die bei rechtzeitiger Anwendung auch das Kind schützen.
Diese Untersuchung wird ohne Erkrankungsverdacht nicht von den Gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

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Zytomegalie
Bis zu 60% der Erwachsenen in Deutschland haben im Laufe ihres Lebens diese Virusinfektion durchgemacht und zumeist ohne bleibende Schäden überstanden. Die meisten haben davon nicht einmal etwas gemerkt. Bei bis zu 10% aller Schwangerschaften ist mit einer floriden (d.h. noch nicht überstandenen) Zytomegalieinfektion zu rechnen!Nur die Erstinfektion der Mutter stellt eine Gefahr für das Ungeborene dar, dann drohen Fehlgeburt oder Schäden an inneren Organen, insbesondere der kindlichen Leber und des Gehirns. Falls „alte" Antikörper zu Beginn der Schwangerschaft nachgewiesen werden, droht also keine Gefahr. Sind keine Antikörper nachweisbar, kann im Falle späterer unklarer Infektzeichen der Mutter durch Kontrolluntersuchungen der Nachweis neu aufgetretener Zytomegalie–Antikörper die erfolgte Infektion während der Schwangerschaft beweisen.
Diese Untersuchung wird ohne Erkrankungsverdacht nicht von den Gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

Windpocken-Antikörper
Über 90 % aller Menschen haben Kontakt mit dieser Tröpfcheninfektion gehabt und besitzen somit eine Immunität. Ist dies nicht bekannt, ist diese Untersuchung zu Beginn der Schwangerschaft sinnvoll. Infektionen des Ungeborenen sind vor allem um den Geburtszeitpunkt herum gefährlich, da es zu schwer verlaufenden Infektionen des Neugeborenen kommen kann.
Diese Untersuchung wird ohne Erkrankungsverdacht nicht von den Gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

Parvovirus–Antikörper
Parvoviren B19 sind die Erreger der Ringelröteln, auch Erythema infectiosum acutum genannt, einer Tröpfecheninfektion. Sie tritt meist bei Kindern zwischen dem 6. und dem 15. Lebensjahr auf, heilt spontan nach 10-14 Tagen aus und hat einen hohen Durchseuchungsgrad in der Bevölkerung. Tritt diese Erkrankung bei Schwangeren ohne Immunschutz auf, kann dies unter Umständen zu schweren Schäden beim Ungeborenen bis hin zum Absterben führen
Diese Untersuchung wird ohne Erkrankungsverdacht nicht von den Gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

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Frauenarztpraxis - Dr. med. Roland Mathan - Höhrer Str. 34 - 56179 Vallendar - Tel.: +49 (0) 261 - 9623350 - E-Mail: praxis (at) mathan (dot) de