Frauengesundheit Vallendar Dr. med. Roland Mathan
Frauenarzt - Homöopath
Naturheilkunde - Naturidentische (bioidentische) Hormontherapie - Vitamin D-Diagnostik/Therapie - Mykotherapie
 
ERWEITERTE KREBSFRÜHERKENNUNG

> Naturidentische Hormontherapie
> Vitamin D: Diagnostik und Therapie
> Erweiterte Krebsfrüherkennung
> Homöopathie
> Kinderwunsch - Zyklusmonitoring
> Erweiterte Schwangerschaftsbetreuung
> Spezielle Verhütungsmethoden
> Reiseberatung und -impfung


Die Krebs- bzw. Krankheitsfrüherkennungs- und Vorsorgeleistungen werden immer geringer und im Ver-hältnis zum Sinnvollen und Machbaren immer einfacher. Selbst einfache und nicht sehr teure, aber wichtige Vorsorgemaßnahmen sind ohne medizinische Behandlungsgründe nicht erstattungsfähig, d.h. gehören nicht zum Leistungskatalog der GKV. Aber auch bestimmte Therapiemaßnahmen werden von der GKV ihren Versicherten nicht erstattet. Unsere Praxis kann Ihnen trotzdem im Sinne der Gesund-erhaltung, der Krankheitsvorbeugung und –früherkennung zahlreiche sinnvolle Verfahren anbieten, die über das "Zweckmäßige und Wirtschaftliche"- wie es im Sozialgesetzbuch heißt – hinausgehen, aber dennoch erheblich zu Ihrem Wohlbefinden und zu Ihrer gesundheitlichen Sicherheit beitragen können. Diese Wunschleistungen sind einer Aufstellung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) entnommen und ohne einen entsprechenden Krankheitsverdacht nicht zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung erbringbar. Es besteht keine Verpflichtung auf eine spätere Erstattung dieser selbstbezahlten Leistungen durch die Krankenkasse. Ausgenommen sind freiwillig in einer gesetzlichen Krankenkasse Versicherte, die einen Privatstatus bei ihrer Kasse und damit die Kostenerstattung von Zusatzleistungen beantragen können. Eine Aufstellung dieser Leistungen finden Sie hier sowie in der Praxis. Die Kosten auf der Grundlage der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) liegen in der Praxis aus. Wenn Sie Fragen zu den einzelnen Leistungen haben, sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne.

 

1. Vaginaler Ultraschall der Beckenorgane

Bei der Krebsvorsorgeuntersuchung wird eine Tastuntersuchung der inneren Geschlechtsorgane (Gebärmutter und Eierstöcke) vorgenommen. Weitaus mehr Informationen über Veränderungen dieser Organe erhält man durch die bildgebende Ultraschalluntersuchung mit einem Vaginalschallkopf. Dadurch können auch kleine Tumoren, Zysten etc. entdeckt werden, die sich dem Tastbefund entziehen – sei es, weil der Leibesumfang der Patientin diesen unsicher macht oder weil die Veränderung (z. B. eine Zyste des Eierstocks) überhaupt nicht tastbar ist. Insbesondere Zysten in den Eierstöcken können im Frühstadium kaum anders gefunden werden, eine Behandlung erfolgt dann oft später als möglich gewesen wäre. Die Eierstockszyste der älteren Frau ist ggf. gar das einzige Frühsymptom des Eierstock-Krebses und ihr rechtzeitiger Nachweis (lange bevor die Frau etwas spürt) dann womöglich lebensrettend. Gebärmutterschleimhautveränderungen entziehen sich gänzlich dem Tastbefund.

 

2. Ultraschalluntersuchung der Brustdrüsen

Nachdem die regelmäßige Vorsorge-Mammographie - außer zwischen 50 und 70 Jahren -nur auf eigene Kosten durchgeführt werden kann und zudem die Strahlenbelastung durch die Röntgenuntersuchung selbst nicht unterschätzt werden darf, ist die Bedeutung der nicht belastenden Ultraschall-Untersuchung der Brüste umso höher einzuschätzen und muss als regelmäßige Überwachungsmethode dringend ans Herz gelegt werden. In der weiblichen Brustdrüse können hochauflösende Ultraschallköpfe Tumoren und Zysten von wenigen Millimeter Größe erfassen – und das ohne jede Strahlenbelastung. Dadurch wird die Mammografie nicht ersetzt, aber sinnvoll ergänzt, da diese oft ganz andere Auffälligkeiten nachweist (z. B. kleinste Kalkablagerungen) als die Ultraschalluntersuchung. Außerdem bietet sich Ihnen die Gelegenheit, den Gewebs-Aufbau Ihrer Brust im Bild erklärt zu bekommen – mancher Sie irritierende Tastbefund erfährt dabei eine beruhigende Erklärung (knotiges Drüsengewebe ist nicht gleich Tumor).

 

3. Mammographie

Zur Durchführung der Mammographie werden Sie an ein Röntgeninstitut überwiesen. Die Durchführung bei einem krankhaften Befund sowie bei einer direkter familiärer Belastung erfolgt zu Lasten der Krankenkassen, die Routine-Mammographie wird allerdings von den Gesetzlichen Krankenkassen derzeit nicht mehr übernommen. Politische Bestrebungen für ein Mammographie-Screening zur Früherkennung des Brustkarzinoms sind aber in der Planung

 

4. Flüssigkeitsbasierender Pap-Test des Muttermundes

Beim verbesserten Abstrich aus dem Muttermundhalskanal wird zusätzlich zu einem normalen Wattetupferabstrich nach einem leichten Aufdehnen des Muttermundhalskanals mit einer Spezialbürste Zellen gebärmutterhöhlennah abgenommen. Dies erhöht die Treffsicherheit von möglicherweise entzündlich veränderten oder auch bösartigen Zellen, bekräftigt aber auch einen normalen Befund und vermeidet i.d.R. nicht eindeutige Aussagen zur Zellqualität. Watteträger-Abstriche sind mit einem heute eigentlich nicht mehr zu vertretenden Risiko falsch-negativer Zytologien verknüpft. Nachfragen bei großen Einsendelaboratorien bestätigen, dass der Zytobrush-Abstrich auch heute noch eher noch die Ausnahme sind denn die Regel ist. Absolut sinnvoll ist der Zytobrush – einmal abgesehen vom HPV-Abstrich - bei Kontrollzytologien nach vorausgegangenem zytologischen Verdacht auf eine Krebsvorstufe (Präkanzerose) oder bei Kontrollen nach Anfangsstadien von Muttermundskrebs (Ca in situ). Dazu eine Publikation vom September 2002, eine der zahlreichen in der Fachliteratur der letzten Jahre: „Die Quote der falsch-negativen Zytologien ließe sich mit der Zytobrush-Abstrichbürste deutlich senken. Fast 90% aller Portiokarzinome entstehen im Bereich der endozervikalen Übergangszone vom Platten- zum Zylinderepithel. Diese Prädilektionsstelle ist mit eine Zytobrush-Abstrichbürste viel zuverlässiger als mit konventionellen Watteträgern abzustreichen. Jeweils 300 zytologische Abstriche von der Zervix erfolgten entweder mit Watteträgern oder Zytobrush-Bürstchen. Primär zytologisches Kriterium für einen repräsentativen Abstrich war der Nachweis von (endozervikalen) Zylinderepithelien. Dies gelang bei 297 von 300 Zytobrush-Zytologien (99%), hingegen nur bei 260 (87%) von 300 Watteträger-Zytologien. Publiziert von M. Honorvar et al., International Journal of Gynecology & Obstetrics 2002; 76: 185-187“.

Mit dem zusätzlichen flüssigkeitsbasierenden Pap-Test wird das mittels der speziellen Zellbürste entnommene Zellmaterial zunächst in eine Fixierlösung gebracht, später durch den Zytologen durch Zentrifugation von allen Verunreinigungen gereinigt und erst dann in einer einzigen dünnen Schicht auf den Objektträger gebracht (Dünnschichtpräparat). Dabei werden deutlich mehr Zellen - und dazu in technisch einwandfreiem Zustand - erfasst als beim herkömmlichen Abstrich. Somit erhöht sich die diagnostische Sicherheit bei der Früherkennung von entzündlichen und bösartigen Veränderungen des Muttermundes nochmals.

Der zusätzliche flüssigkeitsbasierende Muttermundsabstrich ist nicht Teil der gesetzlichen Vorsorge.

 

5. HPV-Abstrich des Muttermundes

Hinter dem Kürzel HPV verbirgt sich der englische Begriff "human papilloma virus = Menschlicher Papilloma-Virus". Dabei wird der Zellabstrich zusätzlich auf einen möglichen Befall der Zellen mit dem menschlichen Papillomavirus untersucht. Von diesen Papillomaviren existieren bestimmte Unterformen, die nachweislich mit einem erhöhtem Krebsrisiko einhergehen. Können diese Unterformen nachgewiesen werden, besteht je nach Befall der Zellen ein mehr oder weniger hohes Entartungsrisiko. Dies kann dazu führen, dass die Untersuchungsintervalle kürzer sein müssen. In einzelnen Fällen muss sogar eine operative Behandlung abgestrebt werden.

Diese sehr sinnvolle Zusatzuntersuchung wird von den gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen der normalen Krebsvorsorgeuntersuchung nicht bezahlt, wird jedoch bei zytologischem Verdacht oder bei klinischem Hinweis übernommen.

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6. Nachweis von Blut im Stuhl durch den neuen immunologischen Test (SecuFOB)

Hier ein Vergleich des alten und neuen Testverfahrens

Der konventionelle Guajaktest (Haemoccult-Briefchen-Test)
Gängige auf Guajak-Farbstoff basierende Tests, die als alleiniges Diagnostikum in der gesetzlichen Krebsfrüherkennung verwendet werden, haben einige Nachteile. Bei dieser Methode wird durch eine Pseudo-Peroxidase-Aktivität des Porphyrin-Rings (Häm), dem zentralen Bestandteil des Hämoglobins (roter Blutfarbstoff), das farblose Guajak mittels Oxidation in einen blauen Farbstoff umgewandelt. Für diese Reaktion sind nicht die artspezifischen Proteinketten des Hämoglobins verantwortlich, sondern das Häm-Molekül. Dies kann zu falsch positiven Ergebnissen führen, etwa durch tierisches Hämoglobin, Myoglobin aber auch durch Enzyme tierischer und pflanzlicher Herkunft. Falsch negative Ergebnisse hingegen können durch die Aufnahme von Vitamin C oder anderen Antioxidantien erzielt werden, da es hier zu einer Blockierung oder Reduzierung der Pseudo-Peroxidase-Reaktion kommen kann. Dieses erklärt die schlechte Sensitivität solcher Testverfahren zum Teil von 28-40%.

Zeitgemäße Darmkrebsdiagnostik mit dem neuen immunologischen Stuhltest (SecuFOB)
Immunologische Testsysteme hingegen haben deutliche Vorteile. Durch die Verwendung von mono- und polyklonalen Antikörpern weisen diese Teste ausschließlich humanes Hämoglobin bzw. den humanen Hämoglobin/Haptoglobin-Komplex nach, wodurch keine falsch negativen oder falsch positiven Ergebnisse durch vorherige Nahrungsmittelaufnahme verursacht werden. Darüber hinaus wird humanes Hämoglobin in 100-fach niedrigerer Konzentration als bei biochemischen Methoden erkannt und ist in der Stuhlprobe haltbar.

Der Hämoglobin/Haptoglobin-Komplex spielt eine wichtige Rolle bei der Rückgewinnung von Hämoglobin aus lysierten Erythrozyten und ist relativ stabil gegenüber Säuren und dem proteolytischen Abbau. Dies bedeutet, dass der Hämoglobin/Haptoglobin-Komplex auch nach längeren Darmpassagen nachweisbar ist. Somit können auch Blutbeimengungen von größeren Darmpolypen und höher gelegenen Kolonkarzinomen ebenfalls erfasst werden.

Der kombinierte Nachweis von Hämoglobin und Hämoglobin/Haptoglobin-Komplex erzielte in Studien die höchste Sensitivität (Kolonkarzinome bis zu 96%, größere Adenome bis zu 80%) bezüglich der Früherkennung von Darmkrebs.

Da ab dem 56. Lebensjahr nur noch alle 2 Jahre kassenseits der Haemoccult-Briefchentest ausgegeben werden darf, empfehle ich meinen gesetzlich versicherten Patientinnen alternierend - neben der Darmspiegelung alle 10 Jahre - den neuen immunologischen Stuhltest als Wunschleistung.

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7. NMP22 - Blasenkrebsfrüherkennungstest

NMP22 ist CE-zertifiziert und in den USA von der FDA als einziger Marker für die Erstuntersuchung und Verlaufskontrolle bei Blasenkrebs zugelassen.

Damit steht dem Arzt und Patienten eine einfache und kostengünstige Möglichkeit zur Verfügung, Blasenkrebs in vielen Fällen frühzeitig zu diagnostizieren.

Das allgemeine Bewusstsein für Blasenkrebs und die Schwere der Erkrankung fehlt. Blasenkrebs ist keine seltene Diagnose in Deutschland. Laut Robert-Koch-Institut erkranken jedes Jahr ca. 27.000 Menschen an Harnblasenkrebs*. Dieser Krebs kann tödlich sein, dennoch sind sich viele Menschen ihres persönlichen Risikos zu erkranken nicht bewusst.

Männer sind fast dreimal so häufig betroffen wie Frauen. Das Harnblasenkarzinom ist nach dem Prostatakrebs der zweithäufigste urologische Tumor.
Die Zahl der Blasenkrebs-Neuerkrankungen bei Frauen ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. In Deutschland liegt sie inzwischen über der Zahl der Neuerkrankung am Zervixkarzinom, mit weiterhin steigender Tendenz. Blut im Urin - das häufigste und wichtigste Symptom - wird von Frauen häufig zunächst unterschätzt. Dies hat zur Konsequenz, dass Blasenkrebstumore bei Frauen oft später und in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert werden.
Damit sinkt die Überlebensrate.
* Quelle: "Krebs in Deutschland" GEKID - Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut, 6. überarbeitete Auflage 2008

Risikofaktoren für die Entstehung von Blasenkrebs: Rauchen wird als größter Risikofaktor für das Entstehen der Tumorerkrankung gesehen. Raucher haben ein mehr als doppelt so hohes Risiko zu erkranken als Nichtraucher.

Umgang mit krebserregenden Chemikalien. Aus diesem Grund zählt Blasenkrebs bei einigen Berufsgruppen als Berufserkrankung. Besonders betroffen: Feuerwehrleute, Friseure, Beschäftigte der Chemie-, Farb- und Lederindustrie sowie Personen, die mit Teer oder Bitumen arbeiten.Chronische Harnwegserkrankungen begünstigen ebenfalls die Entstehung eines Blasentumors.

Generell ist die Prognose für das Überleben stark abhängig vom Grad der Ausbreitung der Erkrankung zum Zeitpunkt der Diagnose. Je früher erkannt, desto besser ist die 5-Jahres-Überlebensrate. Früh diagnostiziert kann meist die Blase erhalten werden und die Chance auf Heilung ist erhöht.

Machen Sie den 8-Punkte Test! - Ihr erster Schritt zur Früherkennung

1. Haben Sie Anzeichen von Blut im Urin? Eine mit dem bloßen Auge wahrnehmbare Rotfärbung des Urins (Makrohämaturie)?
2. Haben Sie wiederholt eine Mikrohämaturie? Urin muss mit Mikroskop oder Urinstick untersucht werden.
3. Verspüren Sie häufigen Harndrang, wobei oft nur eine geringe Menge Urin entleert werden kann?
4. Verspüren Sie Schmerzen beim Wasserlassen?
5. Sind oder waren Sie langjährige/r Raucher/in?
6. Wurde bei Ihnen eine Strahlentherapie im Beckenbereich durchgeführt?
7. Leiden Sie an häufigen Harnwegsinfekten?
8. Sind Sie in einer der folgenden Berufsbranchen beschäftigt: Friseure, Chemie-, Farb- oder Lederindustrie, Metallindustrie

Können Sie eine oder mehrere Fragen mit JA beantworten, dann sprechen Sie uns bitte an

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8. Bronchialzytologie bei Rauchern

Die Fünf-Jahres-Überlebensrate von Patienten mit Bronchialkarzinomen, welche chirurgisch oder konservativ behandelt wurden, beträgt nur 5-8% . Dieselbe Rate beträgt für unbehandelte Lungenkrebspatienten 4-7% . Der wesentliche Grund für diese schlechte Prognose ist die Tatsache, daß 65-80% der Bronchialkarzinome erst in den klinischen Stadien II und III diagnostiziert werden in denen keine kurative Therapie mehr möglich ist . Für dieses fortgeschrittene Tumorstadium ist derzeit keine Verbesserung der therapeutischen Optionen in Sicht.

Dagegen können 73-81% der Patienten mit nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinomen geheilt werden, wenn sie in frühen Stadien des Leidens operiert würden.

Diese guten Resultate belegen die reale Möglichkeit, die Letalität des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms durch Früherkennung und Operation zu senken. Dazu eingesetzte Methoden sollten vor allem im Stadium I des Lungenkrebses eine hohe diagnostische Sensitivität und Spezifität aufweisen. Weiterhin sollten präkanzeröse Veränderungen der Bronchialschleimhaut, d. h. Dysplasien verschiedener Schweregrade (Krebsvorstufen), erkennbar sein . Ein Verfahren zur Lungenkrebs-Frühdiagnostik sollte vor allem bei Risikopopulationen (Raucher > 45 Jahre, Asbestarbeiter) zur Anwendung kommen. Röntgenologisch können meist nur Lungentumoren mit einem Durchmesser von > 1 cm identifiziert werden . Für die Diagnose bronchialer Präkanzerosen ist die Radiologie ungeeignet. 13-15% der neu diagnostizierten Lungenkrebse sind radiologisch nicht erkennbar . Daher waren auch Versuche, ein Lungenkrebs-Massenscreening allein mittels regelmäßiger Röntgenuntersuchungen zu etablieren, in der Vergangenheit erfolglos .

Als alternative Methode bietet sich die Sputumzytologie an, welche entweder als Ausstrichzytologie („pick and smear“) an Zellvereinzelngspräparaten ("blending technique“ oder chemische Mukolyse) (Saccomanno et al., 1963) oder an Serienschnitten durchgeführt wird.

Im Literaturmittel beträgt die Sensitivität der Sputumzytologie 64,5%, die Spezifität 97,9% (60 Studien mit 13.281 Patienten und 8.564 Bronchialkarzinomen).

Wir bieten Ihnen diese Möglichkeit der vorsorglichen und früherkennenden Sputumzytologie in unserer Praxis in Zusammenarbeit mit dem Pathologischen Institut Koblenz an. Fragen Sie uns.

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9. Laboruntersuchungen

Hormonspiegel im Blut (Wechseljahre)
Als ergänzende diagnostische Maßnahme kommt bei allmählich nachlassenden oder unregelmäßig werdenden Blutungen im Rahmen der Wechseljahre die Bestimmung der Hormone FSH (Follikelstimulierendes Hormon) und E2 (Oestriol) in Frage. Die Befundkonstellation ergibt Hinweise auf eine noch bestehende Empfängnisbereitschaft und somit eine Verhütungsnotwendigkeit sowie auf das Ausmaß einer bereits eingetretenen Verminderung der körpereigenen Eierstockshormone.

Urinuntersuchung
Die diagnostische Untersuchung des Urins auf Blut, Eiweiß, Zucker, pH-Wert und andere Körperausscheidungsprodukte ermöglicht Frühhinweise auf Diabetes mellitus, auf Blasen- und Nierenerkrankungen. Hiermit wird erst ein weiteres diagnostisches Vorgehen und eine evtl. notwendige frühe Therapie möglich.

Fluordiagnostik (Untersuchung des Vaginalsekretes)
Die diagnostische Untersuchung des Vaginalausflusses unter dem Mikroskop, in der Pilzkultur und mit dem pH-Streifen kann erste Hinweise auf krankhafte Veränderungen der Vaginalflora ergeben, bevor noch Krankheitssymptome auftreten.

Chlamydien-Abstrich
Chlamydien sind die Erreger der heutzutage häufigsten sexuell übertragenen Krankheit. Da die Erreger kleiner als Bakterien sind, bleiben sie selbst im Mikroskop Ihres Arztes unsichtbar. Es wird geschätzt, dass in Deutschland 2-8% der sexuell aktiven Frauen von 15 bis 25 Jahren befallen sind, nach jüngeren Studien ist die Quote bei Männern eher noch höher. Die Übertragung von Mensch zu Mensch geschieht ausschließlich durch Geschlechtsverkehr (einzige Ausnahme: Infektion des Neugeborenen im Geburtskanal der infizierten Mutter). Moderne Antigen-Teste können jedoch im Abstrich die Infektion nachweisen. Eine Behandlung mit Antibiotika ist, wenn rechtzeitig begonnen, sicher wirksam. Chlamydien sind winzige Erreger, die die Schleimhäute der oberen Geschlechtsorgane (Gebärmutterhals, -höhle, Eileiter) sowie der Harnwege befallen.

Sie verursachen meist nur geringe Beschwerden wie einen leichten Ausfluss aus dem Muttermund, Brennen beim Wasserlassen, dumpfe Schmerzen im Unterleib und Kontaktblutungen am Muttermund (besonders bei Berührung, z.B. Verkehr) sowie eine entzündlich Rötung des Muttermundes. Die schleichende chronische Entzündung führt zur narbigen Zerstörung der Eileiter, die Folge sind dann oft Unfruchtbarkeit bzw. Eileiterschwangerschaften. Später drohende dann Befall der Bauchhöhle, der Leber sowie verschiedener Gelenke mit starken Gelenkbeschwerden, wenn es erst einmal zur Streuung über die Blutbahn gekommen ist.
Der Nachweis ist äußerst schwierig, er gelingt nur über spezielle Abstrichteste vom Muttermund bzw. aus der Scheide und der Harnröhre.

Ist eine Erkrankung nachgewiesen, müssen der Patient wie auch sämtliche bekannten Sexualpartner antibiotisch behandelt werden.
Ein Chlamydientest außerhalb der Schwangerschaft ohne Krankheitsverdacht wird von den Gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet.

HPV-Abstrich
siehe HPV-Test oben

HIV-Test (AIDS-Diagnostik)
Trotz aufwendiger Aufklärungsmaßnahmen ist die "neue Seuche" nicht gestoppt. Insbesondere jungen Menschen mit noch wechselndem Sexualpartner droht Gefahr.
Die Krankheit tritt leider zunehmend auch außerhalb der klassischen Risiko-Kollektive (Drogenabhängige, Homosexuelle etc.) auf.
Der HIV-Test ohne Krankheitsverdacht ist eine Wunschleistung und wird von den Gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet.

Blutgruppenbestimmung
Die bei jeder Schwangeren und vor den meisten Operationen routinemäßig durchgeführte Untersuchung der Blutgruppe incl. Rhesusfaktor ist eine sinnvolle Information, die jeder für den Notfall, auch um evtl. Blut spenden zu können, mit sich führen sollte. Ohne diese Vorbedingungen ist diese Bestimmung eine Wunschleistung und wird von den Gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet.

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Frauenarztpraxis - Dr. med. Roland Mathan - Höhrer Str. 34 - 56179 Vallendar - Tel.: +49 (0) 261 - 9623350 - E-Mail: praxis (at) mathan (dot) de